Entschädigungsfälle

Informationen zum Entschädigungsfall Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K.

Hier stellen wir Ihnen aktuelle und allgemeine Informationen zum Entschädigungsfall Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. zur Verfügung.

Stand des Verfahrens

04.11.2016

Das Entschädigungsverfahren ist abgeschlossen. Es wurden von insgesamt 39 Anlegern Schadensmeldungen eingereicht, die abschließend geprüft wurden. Es wurden 26 Entschädigungen in Höhe von insgesamt 415 TEUR geleistet.

08.02.2016

Insgesamt 38 Anleger haben einen Entschädigungsanspruch bei der EdW angemeldet. Die Schadensmeldungen von 37 Anlegern wurden abschließend geprüft. 25 Anleger haben Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt rund 401 TEUR erhalten.

Für die abschließende Prüfung einer Schadensmeldung sind noch Unterlagen vom Anleger beizubringen.

08.09.2015

Bisher haben 35 Anleger einen Entschädigungsanspruch bei der EdW angemeldet. Die Schadensmeldungen von 29 Anlegern wurden abschließend geprüft. 21 Anleger haben Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt rund 323 TEUR erhalten.

Acht Anträge auf Entschädigung waren abzulehnen, da keine entschädigungsfähigen Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften gegenüber den Anlegern bestehen. Die Schadensmeldungen von sechs Anlegern sind noch abschließend zu prüfen.

Die Frist für die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs läuft für die meisten Anleger Ende 2015 ab. Der Entschädigungsanspruch ist gemäß § 5 Abs. 5 AnlEntG innerhalb eines Jahres nach Unterrichtung üner den Entschädigungsfall schriftlich bei der EdW anzumelden. Die EdW hatte die ihr bekannten Anleger mehrheitlich im Dezember 2014 über den Entschädigungsfall unterrichtet (vgl. Meldung vom 19.12.2014).

26.06.2015

Die EdW hat damit begonnen, über die bisher eingereichten 24 Schadensmeldungen zu entscheiden. Mehrere Anleger können mit einer Entschädigungszahlung rechnen.

Inzwischen haben sich auch Anleger bei der EdW gemeldet, die nicht zu den von der EdW schriftlich informierten 101 Anlegern gehören, die der EdW zunächst bekannt waren (vgl. Meldung vom 19.12.2014), so dass der EdW nunmehr insgesamt 110 Anleger bekannt sind.

Wenn Sie als ein vom Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K.geschädigter Anleger bisher noch keine schriftliche Information von der EdW über die Feststellung des Entschädigungsfalles erhalten haben, melden Sie sich bitte ebenfalls bei der EdW.

19.02.2015

Bisher wurden 14 Schadensmeldungen bei der EdW eingereicht, die derzeit geprüft werden. Jeder Anleger erhält über das Ergebnis der Prüfung unaufgefordert eine schriftliche Entscheidung von der EdW.

19.12.2014

Die EdW hat 101 Anleger schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informiert. Das Schadensformular kann hier abgerufen werden (hier klicken). Auf eingehende Schadensmeldungen erhalten die Anleger von der EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung.

Wenn Sie als Anleger bis zum Jahresende 2014 noch kein Schreiben von der EdW erhalten haben, können Sie das Schadensformular herunterladen und ausgefüllt an die EdW senden oder Sie melden sich auf dem Postweg unter Angabe Ihrer Adresse. Die EdW sendet Ihnen dann gerne die Informationen zu.

14.10.2014

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Entschädigungsfall bei dem Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. am 29.09.2014 festgestellt.

Der Entschädigungsfall wurde online im Bundesanzeiger am 13.10.2014 veröffentlicht. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei (hier klicken) anschauen.

Das Entschädigungsverfahren wird vorbereitet.


Häufige Fragen

Für allgemeine Fragen zur Anlegerentschädigung siehe unter der Rubrik Informationen für Anleger (Link - hier klicken).

1. Was müssen die Anleger tun, um einen Antrag auf Entschädigung bei der EdW zu stellen?

Die Anleger müssen sich für eine Registrierung nicht von selbst bei der EdW melden.

Die EdW wird kurzfristig die betroffenen Anleger schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen konkrete Informationen zum Entschädigungsverfahren geben. Danach können sie gegebenenfalls ihren Entschädigungsantrag bei der EdW einreichen.

Die EdW meldet sich insofern unaufgefordert schriftlich bei allen Anlegern. Um eine effiziente Bearbeitung sicherzustellen bitten wir die Anleger, von einer Übersendung von Schreiben, E-Mails und Unterlagen abzusehen, bis sich die EdW bei den Anlegern meldet.

Lediglich bei Anschriftenwechsel und Namensänderungen werden die Anleger gebeten, dies der EdW schriftlich auf dem Postweg anzuzeigen (nicht per Fax oder E-Mail). Bitte legen Sie Ihrem Schreiben die Kopie eines gültigen Personaldokuments bei.

2. Bis wann müssen die Anleger einen Entschädigungsantrag stellen? Gibt es eine Anmeldefrist?

Der Entschädigungsantrag ist innerhalb eines Jahres nach der Unterrichtung über den Entschädigungsfall zu stellen. Das heißt, erst wenn Sie das Informationsschreiben von der EdW erhalten haben (siehe unter Frage 1), beginnt die 1-Jahres-Frist.

3. Welche Unterlagen müssen die Anleger mit einem Antrag auf Entschädigung bei der EdW vorlegen?

Das von der EdW versandte Informationsschreiben und das weiter unten abrufbare Formular zur Schadensmeldung (Antrag auf Entschädigung) enthalten entsprechende Hinweise, welche Unterlagen/Dokumente die Anleger bei der EdW einzureichen haben.

4. Wie werden die Anleger über den aktuellen Stand des Entschädigungsverfahrens informiert?

Ausführliche Informationen zum Entschädigungsfall erhalten Sie laufend auf unserer Internetseite, die wir regelmäßig aktualisieren. Allgemeine schriftliche Informationsschreiben werden bei Bedarf versandt.

5. Werden die Anleger für einen Werteverfall ihres Wertpapierdepots von der EdW entschädigt, welches z. B. bei ihrer Hausbank geführt wird und für das sie das Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. mit der Vermögensverwaltung betraut hatten?

Nein. Anlageverluste, die aus fallenden Kursen, einer negativen Performance oder einer mangelhaften Anlagestrategie ihrer von dem Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. verwalteten Vermögensanlagen resultieren, sind von einer Entschädigung gesetzlich ausgeschlossen.

6. Können Anleger von der EdW eine Entschädigung für Schäden oder einen Werteverfall ihrer Vermögensanlagen erhalten, die auf möglicher mangelnder Beratung oder mangelndem Reporting des Instituts Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. beruhen?

Nein. Ansprüche von Anlegern gegen das Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. wegen falscher Beratung, unzureichenden Reportings und auch wegen fehlerhafter Anlage sind grundsätzlich nicht entschädigungsfähig.

7. Bei welcher Konstellation kann ein Anspruch eines Anlegers gegen das Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. durch die EdW entschädigt werden?

Nach dem Schutzzweck des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (EAEG) sind nur solche Ansprüche von Anlegern geschützt, die sich unmittelbar auf die Verschaffung von Rechten, Besitz oder Eigentum an Geldern oder Wertpapieren richten (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 05.11.2013: BGH XI ZR 13/13).

Dazu würden z. B. dem Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. überlassene Gelder von Anlegern gehören, die vom Institut rechtswidrig nicht für Wertpapiergeschäfte verwendet worden wären und von diesem nicht mehr herausgegeben werden könnten.

Sind die Gelder der Anleger auf deren Konten / Depots bei den Banken gelangt und sodann vertragsgemäß von dem Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. für Wertpapiertransaktionen verwendet worden, so kann keine Entschädigung für Mittel geleistet werden, die in Ausführung des Auftrags – hier: der Vermögensverwaltung – durch Verluste oder vereinbarte Gebühren verbraucht worden sind.

Hinweis: Allgemeine Fragen zur Anlegerentschädigung finden Sie unter der Rubrik "Informationen für Anleger" (hier klicken)


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