Informationen für Institute

Zuordnung zur EdW

Alle Wertpapierhandelsunternehmen sind seit 1998 gesetzlich verpflichtet, ihre Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften durch Zugehörigkeit zu einer Entschädigungseinrichtung zu sichern.

Ein separater „Aufnahmeantrag zur EdW“ muss jedoch nicht gestellt werden. Die BaFin teilt der EdW gemäß § 32 Abs. 3 KWG mit, wenn ein Unternehmen einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG bei der BaFin gestellt hat und gibt der EdW Gelegenheit, hierzu Stellung zu nehmen (Anhörung). Dazu erhält die EdW von der BaFin Einsicht in die Anträge und prüft, inwieweit die Gefahr des Eintritts eines möglichen Entschädigungsfalls bei einer Erlaubniserteilung/-erweiterung gegeben sein könnte.

Nachdem die BaFin einem Wertpapierhandelsunternehmen die Erlaubnis zum Betreiben von Bank- oder Finanzdienstleistungen erteilt hat, wird die EdW von der BaFin darüber in Kenntnis gesetzt. Mit dem Tag der Zulassung wird das Wertpapierhandelsunternehmen der EdW zugeordnet. Die Institute erhalten sodann von der EdW umfassende Informationen zur gesetzlichen Anlegerentschädigung und den damit verbundenen Pflichten.

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© 1998-2017 EdW - Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen, Berlin