Entschädigungsfälle

Informationen zum Entschädigungsfall FXdirekt Bank AG

Hier stellen wir Ihnen aktuelle und allgemeine Informationen zum Entschädigungsfall FXdirekt Bank AG zur Verfügung.

Stand des Verfahrens

08.02.2016

Sämtliche der insgesamt 1.872 eingereichten Schadensmeldungen wurden bearbeitet. Das Gesamtentschädigungsvolumen liegt bei rd. 6,4 Mio. EUR.

08.09.2015

Das Entschädigungsverfahren ist weitestgehend abgeschlossen. Bisher konnten lediglich drei Schadensmeldungen noch nicht abschließend geprüft werden. Das gesamte Entschädigungsvolumen liegt unverändert bei rd. 6,3 Mio. EUR.

26.06.2015

Die EdW konnte seit dem 19.02.2015 weitere zwölf Schadensmeldungen abschließend bearbeiten. Das gesamte Entschädigungsvolumen liegt unverändert bei rd. 6,3 Mio. EUR. Über sieben Schadensmeldungen kann die EdW noch nicht entscheiden, da noch Unterlagen von den Anlegern vorzulegen sind.

19.02.2015

Bisher wurden 1.871 Schadensmeldungen eingereicht. Die EdW hat über 1.853 Schadensmeldungen entschieden und 1.732 Entschädigungen in Höhe von insgesamt rd. 6,3 Mio. EUR geleistet. In 18 Fällen sind noch Unterlagen oder Erklärungen durch die Anleger zu erbringen, bevor über eine Entschädigung entschieden werden kann.

Zahlreiche von der EdW über den Entschädigungsfall unterrichtete Anleger haben innerhalb der einjährigen Anmeldefrist gemäß § 5 Abs. 3 EAEG keine Schadensmeldung eingereicht. Hierbei handelt es sich insbesondere um Anleger, die lediglich Kleinbeträge (niedrige nicht ausgekehrte Restguthaben von Altkunden des Instituts) zur Entschädigung hätten anmelden können.

Das Entschädigungsverfahren ist damit weitestgehend abgeschlossen.

13.11.2014

Die EdW hat von Ende Juli bis heute weitere 74 Entscheidungen getroffen, so dass die Gesamtanzahl an Entscheidungen nun 1.848 beträgt. Darunter befanden sich Entschädigungen von Kleinbeträgen, folglich erhöhte sich das Entschädigungsvolumen nur geringfügig und beläuft sich weiterhin auf rund 6,3 Mio. EUR.

22.07.2014

Die EdW hat seit Mai 2014 weitere 35 Anleger mit vorwiegend Kleinbeträgen entschädigt. Somit hat die EdW insgesamt bislang 1.774 Entscheidungen mit einem Volumen von rund 6,3 Mio. EUR getroffen.

06.05.2014

Die EdW hat bislang 1.739 Anleger mit einem Volumen von rund 6,3 Mio. EUR entschädigt.

Rund 290 Anleger haben der EdW einen Verzicht auf die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs erklärt.

Von rund 970 Anlegern liegt bisher weder eine Schadensmeldung noch eine Verzichtserklärung vor, obwohl sie von der EdW nachweislich postalisch erreicht und über den Entschädigungsfall informiert sowie auf die Möglichkeit der Anmeldung hingewiesen wurden.

24.02.2014

Die EdW hat rund 1.650 Entscheidungen mit einem Gesamtvolumen von rund 6,1 Mio. EUR getroffen und ausgezahlt.

Rund 285 Anleger haben der EdW einen Verzicht auf die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs erklärt.

13.11.2013

Nach der nochmaligen Information der Anleger über den Entschädigungsfall (vgl. Meldung vom 26.08.2013) wurden Entschädigungsansprüche von weiteren rund 250 Anlegern angemeldet. Die EdW hat mittlerweile 1.414 Entscheidungen mit einem Gesamtvolumen von rund 5,7 Mio. EUR getroffen und ausgezahlt.

Rund 180 Anleger haben der EdW bisher mitgeteilt, auf die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs zu verzichten. Hierbei handelt es sich weitestgehend um Anleger, die nur eine geringe Forderung (niedriges Restguthaben) hatten.

Von rund 1.650 Anlegern liegt bisher weder eine Schadensmeldung noch eine Verzichtserklärung vor. Die derzeit noch eingehenden Schadensmeldungen werden umgehend von der EdW geprüft und - soweit sie entscheidungsreif sind - abschließend bearbeitet. Aufgrund der 1-jährigen Anmeldefrist ab Unterrichtung über den Entschädigungsfall ist davon auszugehen, dass Schadensmeldungen vereinzelt auch noch im Jahr 2014 bei der EdW eingehen werden.

26.08.2013

Die EdW hat - bis auf wenige Einzelfälle - über sämtliche eingereichten entscheidungsreifen Schadensmeldungen entschieden. Es wurden 1.156 Entscheidungen mit einem Gesamtvolumen von rund 5,2 Mio. EUR getroffen und die Entschädigungsleistungen an die Anleger ausgezahlt.

Mit rund 1.950 hat sich eine hohe Anzahl von Anlegern (mit voraussichtlich sehr geringen Forderungen), die die EdW bereits im Februar 2013 schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informierte, (noch) nicht gemeldet. Dies nimmt die EdW zum Anlass, diese Anleger nochmals kurzfristig anzuschreiben und auf die Möglichkeit der Anmeldung hinzuweisen.

Sofern Anleger keinen Schaden bei der EdW geltend machen möchten, wird zwecks Klarheit dennoch um Rückmeldung in Form der Einreichung einer Verzichtserklärung gebeten (Verzichtserklärung abrufbar - bitte hier klicken).

19.06.2013

Die EdW hat die Vorbereitungen des Entschädigungsverfahrens abgeschlossen.

Ab sofort beginnt die EdW, die von den Anlegern eingereichten Schadensmeldungen zu entscheiden und festgestellte Entschädigungsansprüche auszuzahlen.

Über die vorliegenden Schadensmeldungen wird unter Berücksichtigung der Entscheidungsreife (das heißt Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen und Dokumente) in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der EdW entschieden.

Die EdW plant, allen Anlegern, deren Schadensmeldungen entscheidungsreif sind, bis voraussichtlich Ende September 2013 die Entschädigungsleistungen zu gewähren. Dies betrifft die Entschädigung in Höhe von 90 % des zuletzt in den Währungen Euro (EUR) und Ungarischer Forint (HUF) ausgewiesenen Kontostandes der FXdirekt Bank AG, maximal 20.000 EUR pro Anleger. Dieser Kontostand bildet die Grundlage für die Entschädigung und entspricht im Übrigen der Forderungsberechnung des Insolvenzverwalters für die Forderungsprüfung.

Jeder Anleger erhält unaufgefordert eine schriftliche Entscheidung von der EdW.

Bei zwischenzeitlichen Änderungen der Anschrift oder der Kontoverbindung von Anlegern - nur soweit die Adress- und Kontodaten von den bei der EdW bereits eingereichten Angaben abweichen – ist die EdW schriftlich in Kenntnis zu setzen (nicht per Email).

Wir möchten darum bitten, von schriftlichen und fernmündlichen Sachstandsanfragen unbedingt abzusehen, um eine zügige Abarbeitung der Schadensmeldungen nicht zu gefährden.

03.05.2013

Der Beginn des Entschädigungsverfahrens wird weiterhin intensiv vorbereitet. Die EdW geht gegenwärtig davon aus, dass nach Abschluss notwendiger Sachverhaltsaufklärungen (s.a. Rubrik "Informationen für Anleger" - hier klicken) bei der FXdirekt Bank AG mit ersten Entschädigungszahlungen an die Anleger innerhalb der nächsten Wochen begonnen werden kann. Die Dauer des Entschädigungsverfahrens ist derzeit noch ungewiss. Die EdW ist jedoch zuversichtlich, bis Ende 2013 sämtliche eingegangenen Schadensmeldungen bearbeiten zu können, um betroffenen Anlegern zeitnah ihre Entschädigungen auszuzahlen.

13.03.2013

Am 01.03.2013 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der FXdirekt Bank AG vor dem Amtsgericht Duisburg (Az.: 63 IN 5/13) eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Axel Schwentker, Lindnerstraße 165, 46149 Oberhausen, bestellt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.rae-sb.de abrufbar. An dieser Stelle ist zu betonen, dass das Entschädigungsverfahren (geführt von der EdW) und das Insolvenzverfahren (geführt von Herrn Rechtsanwalt Axel Schwentker) zwei rechtlich voneinander unabhängige Verfahren sind. Neben der Einreichung eines Entschädigungsantrages bei der EdW kann der Anleger seine Forderungen auch zusätzlich separat beim Insolvenzverwalter geltend machen. Die Anleger werden alsbald vom Insolvenzverwalter schriftlich benachrichtigt und können sodann ihre Forderungen dort anmelden.

Die EdW hat 3.390 Anleger der FXdirekt Bank AG aus 49 Nationen ermittelt, bereits im Verlaufe des Februar schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informiert und Schadensformulare versandt. Auf eingehende Schadensmeldungen erhalten die Anleger von der EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung. Insgesamt verläuft die Rücksendung der Schadensmeldungen seitens der Anleger sehr zögerlich. Darüber hinaus ist weiterhin eine hohe Anzahl an "Postrückläufern" zu verzeichnen (siehe Information vom 13.02.2013).

13.02.2013

Die EdW hat inzwischen die Formulare an sämtliche Anleger verschickt. Wir haben jedoch bereits eine Vielzahl von "Postrückläufern" wegen "nicht zustellfähiger Anschriften" erhalten. Es ist zu vermuten, dass die hiervon betroffenen Anleger die FXdirekt Bank AG nicht über ihren letzten Anschriftenwechsel informiert hatten oder dieser aus anderen Gründen dort nicht erfasst war. Wenn Sie als in Deutschland ansässiger Anleger bis heute noch kein Schreiben von der EdW erhalten haben, teilen Sie uns dies bitte auf dem Postweg (nicht per E-Mail oder Fax) unter Angabe Ihrer ehemaligen sowie Ihrer aktuellen Adresse mit und wir senden Ihnen dann gerne nochmals die Unterlagen zu. Die Anleger im Ausland bitten wir jedoch wegen der im Einzelfall gegebenenfalls etwas längeren Postlaufzeit noch um etwas Geduld. Sollten Sie bis Ende Februar noch keine Post von der EdW erhalten haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls schriftlich an die EdW.

04.02.2013

Die EdW hat von der FXdirekt Bank AG Kundendaten erhalten. Nach einer kurzfristigen Aufbereitung der Daten wird die EdW die betroffenen Anleger voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen ein Formular mit weiteren Hinweisen übersenden, mit dem ein Entschädigungsanspruch angemeldet werden kann.

24.01.2013

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de) hat den Entschädigungsfall bei der FXdirekt Bank AG am 22.01.2013 festgestellt (die Feststellung wurde der EdW am 24.01.2013 zugestellt).

Die EdW hat bereits von der Geschäftsleitung der FXdirekt Bank AG Informationen und erforderliche Unterlagen angefordert, um das Entschädigungsverfahren vorzubereiten.

Wir haben für die Anleger Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Entschädigungsverfahren zusammengestellt.


Häufige Fragen

Für allgemeine Fragen zur Anlegerentschädigung siehe unter der Rubrik Informationen für Anleger (Link - hier klicken).

Wie erfolgt die Reihenfolge der Bearbeitung der Anträge?

Die EdW richtet die Reihenfolge der Prüfung und Entscheidung über die Ansprüche am allgemeinen Gleichheitssatz aus. Dies hat zur Folge, dass die Schadensmeldungen unter Berücksichtigung der Entscheidungsreife in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der EdW bearbeitet werden. Sachgerechte Gründe für eine andere Entscheidungsreihenfolge sind in der Regel nicht gegeben.

Rein vorsorglich ist zu betonen, dass Schadensmeldungen von anwaltlich vertretenen oder klagenden Anlegern nicht bevorzugt bearbeitet werden.

Was trage ich in der Tabelle unter Tz. II der Schadensmeldung ein, wenn ich keine Kontoauszüge o.ä. habe und mir mein letzter Kontostand oder meine Kunden-Kontonummer nicht mehr bekannt sind?

Bitte lassen Sie das entsprechende Feld in diesem Fall einfach frei. Die EdW wird Ihr bei der FXdirekt Bank AG geführtes Konto (oder Ihre Konten) sowie die Höhe der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften auch ohne Ihre Angabe aus den Geschäftsunterlagen der FXdirekt Bank AG ermitteln können. Die Angabe im Formular dient lediglich der besseren Verifizerung des von Ihnen geltend gemachten Anspruchs und ist nicht dringend erforderlich, um Ihre Schadensmeldung bearbeiten zu können.

Ist bereits ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der FXdirekt Bank AG eröffnet?

Das Amtsgericht Duisburg hat am 01.03.2013 das Insolvenzverfahren eröffnet (63 IN 5/13). Zum Insolvenzverwalter ernannt wurde Rechtsanwalt Axel Schwentker, Lindnerstraße 165, 46149 Oberhausen. Das Insolvenzverfahren und das Entschädigungsverfahren sind rechtlich voneinander unabhängig. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Hinweise in der Rubrik Informationen für Anleger -> Häufige Fragen (Link - hier klicken).

Von wem bekomme ich meine Verlustbescheinigung für 2012?

Die EdW ist nicht zuständig für die Erteilung von Verlustbescheinigungen und benötigt diese auch nicht für die Abwicklung des Entschädigungsverfahrens. Ob die Verlustbescheinigungen noch durch die FXdirekt Bank AG verschickt werden oder beim Insolvenzverwalter zu erhalten sind, entzieht sich unserer Kenntnis.

Was muss der Anleger tun, um eine Entschädigung von der EdW zu erhalten?

Die EdW wird kurzfristig die betroffenen Anleger schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen ein Formular mit weiteren Hinweisen übersenden, mit dem ein Entschädigungsanspruch angemeldet werden kann. Der Anspruch ist schriftlich innerhalb eines Jahres nach Unterrichtung bei der EdW anzumelden (nicht per Fax oder Email).

Die Anleger müssen sich für eine Registrierung nicht von selbst bei der EdW melden.

Die EdW steht in Verbindung mit der FXdirekt Bank AG und dem Insolvenzverwalter, um die erforderlichen Kundendaten zu erhalten.

Die EdW meldet sich insofern unaufgefordert schriftlich bei allen Anlegern. Um eine effiziente Bearbeitung sicherzustellen bitten wir die Anleger, von einer Übersendung von Schreiben, Emails und Unterlagen abzusehen, bis sich die EdW bei den Anlegern meldet.

Sofern die Anleger eine Frage haben oder Unterstützung beim Ausfüllen des Formulars benötigen, stehen wir für telefonische Auskünfte zur Verfügung und sind gerne behilflich. Rein vorsorglich ist zu betonen, dass Schadensmeldungen von anwaltlich vertretenen oder klagenden Anlegern nicht bevorzugt bearbeitet werden.

Bekommt der Anleger eine schriftliche Eingangsbestätigung für seinen eingereichten Antrag?

Jeder Anleger erhält von der EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung.

Eine Durchsicht der Antragsunterlagen auf Vollständigkeit wird die EdW bei der Einzelfallprüfung durchführen und - sofern erforderlich - gesondert auf den Anleger zwecks möglicher Nachforderung von Unterlagen zukommen.

Wir bitten, von fernmündlichen und schriftlichen Nachfragen zum Antragseingang und zum Sachstand der Bearbeitung abzusehen. Auskünfte über aktuelle Entwicklungen und zum Stand der Bearbeitung erteilen wir regelmäßig auf unserer Homepage (www.e-d-w.de).

Ist die EdW finanziell in der Lage, an alle Anleger eine Entschädigung zu zahlen?

Die EdW wird alle festgestellten Entschädigungsansprüche von Anlegern erfüllen. Die Höhe des Schadens kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht exakt beziffert werden. Aktuell ist mit einem maximalen Entschädigungsvolumen von rund 7 Mio. EUR zu rechnen. Die hierfür notwendige Finanzierung aus dem Vermögen der EdW ist gesichert.

Werden die Anleger über den Stand des Entschädigungsverfahrens laufend informiert?

Ausführliche und laufende Informationen zum Entschädigungsfall sowie weitere nützliche Hinweise erhalten die Anleger auf unserer Internetseite (www.e-d-w.de), die wir regelmäßig aktualisieren. Allgemeine schriftliche Informationsschreiben werden bei Bedarf versandt.

Über welche Änderungen im persönlichen Umfeld des Anlegers sollte der Anleger die EdW informieren?

Die Anleger werden gebeten, Änderungen ihrer persönlichen Verhältnisse (insbesondere Anschriftenwechsel, Namensänderungen, Kontoänderung) der EdW schriftlich anzuzeigen (nicht per Fax oder Email).

Führt die EdW ihre Korrespondenz nur in deutscher Sprache?

Anfragen an die EdW können auch in englischer Sprache gestellt werden. Ob bestimmte Unterlagen (z. B. Formular zur Schadensmeldung) in englischer (oder anderer) Sprache von der EdW zusätzlich zur Verfügung gestellt werden, hängt von der Anzahl geschädigter ausländischer Anleger im jeweiligen Entschädigungsfall ab und obliegt dem Ermessen der EdW.


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