Entschädigungsfälle

Informationen zum Entschädigungsfall Dr. Seibold Capital GmbH

Hier stellen wir Ihnen aktuelle und allgemeine Informationen zum Entschädigungsfall Dr. Seibold Capital GmbH zur Verfügung.

Stand des Verfahrens

16.02.2016

Das Entschädigungsverfahren ist abgeschlossen. Es wurden insgesamt 15 Schadensmeldungen eingereicht, die abschließend geprüft wurden. Es wurde eine Entschädigung in Höhe von 20 TEUR geleistet. In den weiteren 14 Fällen konnten keine entschädigungsfähigen Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften festgestellt werden.

08.09.2015

Die Frist für die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs ist inzwischen für sämtliche der EdW bekannt gewordene Anleger abgelaufen. Der Entschädigungsanspruch ist gemäß § 5 Abs. 5 AnlEntG innerhalb eines Jahres nach der Unterrichtung über den Entschädigungsfall schriftlich bei der EdW anzumelden. Die EdW hatte die Anleger im Frühjahr 2014 über den Entschädigungsfall unterrichtet (vgl. Meldung vom 31.03.2014).

Es wurden insgesamt 15 Schadensmeldungen bei der EdW eingereicht. 12 Schadensmeldungen davon wurden abschließend geprüft und eine Entschädigung in Höhe von 20 TEUR geleistet. Für die abschließende Prüfung von drei Schadensmeldungen ist die Einreichung weiterer Unterlagen durch die Anleger erforderlich.

26.06.2015

Seit dem 19.02.2015 wurden drei Schadensmeldungen bei der EdW eingereicht, insgesamt somit 15. Bei den weiteren abschließend geprüften Schadensmeldungen konnte kein Entschädigungsanspruch festgestellt werden. Vier Schadensmeldungen befinden sich noch in der Prüfung.

19.02.2015

Insgesamt wurden bisher zwölf Schadensmeldungen bei der EdW eingereicht. Neben einer Maximalentschädigung (vgl. Meldung vom 13.11.2014) wurde bisher keine weitere Entschädigung geleistet. Drei Schadensmeldungen befinden sich noch in der Prüfung.

13.11.2014

Die EdW hat über sämtliche bis zum heutigen Tage vorliegende acht Schadensmeldungen entschieden. Davon wurde in einem Fall eine Maximalentschädigung von 20 TEUR gewährt.

22.07.2014

Bisher haben sechs Anleger Schadensmeldungen eingereicht, die von der EdW geprüft wurden. Die Entscheidungen werden den Anlegern jeweils kurzfristig schriftlich übermittelt.

06.05.2014

Bisher haben fünf Anleger Schadensmeldungen bei der EdW eingereicht, die derzeit geprüft werden. Jeder dieser Anleger erhält über das Ergebnis der Prüfung unaufgefordert eine schriftliche Entscheidung von der EdW.

31.03.2014

Die EdW hat auf Basis der vom Insolvenzverwalter übermittelten Kundendaten 405 Anleger schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informiert. Das Schadensformular kann hier abgerufen werden (hier klicken). Auf eingehende Schadensmeldungen erhalten die Anleger von der EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung.

Die Schreiben an die Anleger enthalten die Mitteilung, dass nach derzeitigen Erkenntnissen der EdW sich ein Entschädigungsanspruch nur dann ergeben kann, wenn die Dr. Seibold Capital GmbH unter Verletzung vertraglicher Pflichten den Besitz an Anlegergeldern oder -wertpapieren erlangt hat und diese nicht mehr herausgeben kann. Dies dürfte jedoch regelmäßig nicht vorliegen. Denn die Anleger haben - soweit bislang ersichtlich - ihre zur Vermögensverwaltung durch die Dr. Seibold Capital GmbH bestimmten Gelder direkt an die konto- / depotführenden Banken (z. B. DAB Bank AG, B. Metzler seel. Sohn & Co., Augsburger Aktienbank AG oder V-Bank AG) überwiesen. Sind die Anlegergelder auf deren Konten/Depots bei den Banken gelangt und sodann vertragsgemäß von der Dr. Seibold Capital GmbH für Wertpapiertransaktionen verwendet worden, so kann keine Entschädigung nach dem EAEG geleistet werden.

24.02.2014

Das Amtsgericht Wolfratshausen - Insolvenzgericht - hat am 13.02.2014 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Dr. Seibold GmbH eröffnet (Aktenzeichen: 2 IN 336/13). Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Thomas Klöckner, Hans-Urmiller-Ring 11, 82515 Wolfratshausen, bestellt (Homepage der Insolvenzverwaltung unter www.lecon.eu).

Die EdW hat vom Insolvenzverwalter Kundendaten erhalten. Nach einer Aufbereitung der Daten wird die EdW die betroffenen Anleger voraussichtlich innerhalb des Monats März schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen weitere Hinweise zum Verfahren übersenden.

10.01.2014

Die Feststellung des Entschädigungsfalls durch die BaFin wurde am 30.12.2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht (www.bundesanzeiger.de).

Aufgrund der Feststellung der BaFin hat die EdW zu prüfen, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Entschädigungsansprüche von Anlegern der Dr. Seibold Capital GmbH nach Maßgabe des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (EAEG) bestehen.

Die EdW hat zum vorläufigen Insolvenzverwalter bereits Kontakt aufgenommen, um erste Informationen zwecks Vorbereitung des Entschädigungsverfahrens zu erhalten.

Für die Anleger haben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Entschädigungsverfahren zusammengestellt.

20.12.2013

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat am 19.12.2013 den Entschädigungsfall bei der Dr. Seibold Capital GmbH festgestellt. Die Meldung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht können Sie über diesen Link (hier klicken) abrufen.

Das Amtsgericht Wolfratshausen hat am 14.11.2013 das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Dr. Seibold GmbH angeordnet (Aktenzeichen: 2 IN 336/13). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Thomas Klöckner, Hans-Urmiller-Ring 11, 82515 Wolfratshausen, bestellt (Homepage der Insolvenzverwaltung unter www.lecon.eu).


Häufige Fragen

Für allgemeine Fragen zur Anlegerentschädigung siehe unter der Rubrik Informationen für Anleger (Link - hier klicken).

1. Was müssen die Anleger tun, um einen Antrag auf Entschädigung bei der EdW zu stellen?

Die Anleger müssen sich für eine Registrierung nicht von selbst bei der EdW melden.

Die EdW wird kurzfristig die betroffenen Anleger schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen konkrete Informationen zum Entschädigungsverfahren geben. Danach können sie gegebenenfalls ihren Entschädigungsantrag bei der EdW einreichen.

Die EdW meldet sich insofern unaufgefordert schriftlich bei allen Anlegern. Um eine effiziente Bearbeitung sicherzustellen bitten wir die Anleger, von einer Übersendung von Schreiben, E-Mails und Unterlagen abzusehen, bis sich die EdW bei den Anlegern meldet.

Lediglich bei Anschriftenwechsel und Namensänderungen werden die Anleger gebeten, dies der EdW schriftlich auf dem Postweg anzuzeigen (nicht per Fax oder E-Mail). Bitte legen Sie Ihrem Schreiben die Kopie eines gültigen Personaldokuments bei.

2. Bis wann müssen die Anleger einen Entschädigungsantrag stellen? Gibt es eine Anmeldefrist?

Der Entschädigungsantrag ist innerhalb eines Jahres nach der Unterrichtung über den Entschädigungsfall zu stellen. Das heißt, erst wenn Sie das Informationsschreiben von der EdW erhalten haben (siehe unter Frage 1), beginnt die 1-Jahres-Frist.

3. Welche Unterlagen müssen die Anleger mit einem Antrag auf Entschädigung bei der EdW vorlegen?

Das von der EdW versandte Informationsschreiben und das weiter unten abrufbare Formular zur Schadensmeldung (Antrag auf Entschädigung) enthalten entsprechende Hinweise, welche Unterlagen/Dokumente die Anleger bei der EdW einzureichen haben.

4. Wie werden die Anleger über den aktuellen Stand des Entschädigungsverfahrens informiert?

Ausführliche Informationen zum Entschädigungsfall erhalten Sie laufend auf unserer Internetseite, die wir regelmäßig aktualisieren. Allgemeine schriftliche Informationsschreiben werden bei Bedarf versandt.

5. Ist bereits ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Dr. Seibold Capital GmbH eröffnet?

Ja. Das Amtsgericht Wolfratshausen - Insolvenzgericht - hat am 13.02.2014 das Insolvenzverfahren eröffnet (2 IN 336/13). Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Thomas Klöckner, Hans-Urmiller-Ring 11, 82515 Wolfratshausen, bestellt. Das Insolvenzverfahren und das Entschädigungsverfahren sind rechtlich voneinander unabhängig. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Hinweise in der Rubrik Informationen für Anleger -> Häufige Fragen (Link - hier klicken).

6. Werden die Anleger für einen Werteverfall ihres Wertpapierdepots von der EdW entschädigt, welches sie z. B. bei der DAB Bank AG, bei B. Metzler seel. Sohn & Co., der Augsburger Aktienbank AG oder der V-Bank AG führen und für das sie die Dr. Seibold Capital GmbH mit der Vermögensverwaltung betraut hatten?

Nein. Anlageverluste, die aus fallenden Kursen, einer negativen Performance oder einer mangelhaften Anlagestrategie ihrer von der Dr. Seibold Capital GmbH verwalteten Vermögensanlagen resultieren, sind von einer Entschädigung gesetzlich ausgeschlossen.

7. Können Anleger von der EdW eine Entschädigung für Schäden oder einen Werteverfall ihrer Vermögensanlagen erhalten, die auf möglicher mangelnder Beratung oder mangelndem Reporting der Dr. Seibold Capital GmbH oder deren Vermittler beruhen?

Nein. Ansprüche von Anlegern gegen die Dr. Seibold Capital GmbH oder deren Vermittler wegen falscher Beratung, unzureichenden Reportings und auch wegen fehlerhafter Anlage sind grundsätzlich nicht entschädigungsfähig.

8. Bei welcher Konstellation kann ein Anspruch eines Anlegers gegen die Dr. Seibold Capital GmbH durch die EdW entschädigt werden?

Nach dem Schutzzweck des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (EAEG) sind nur solche Ansprüche von Anlegern geschützt, die sich unmittelbar auf die Verschaffung von Rechten, Besitz oder Eigentum an Geldern oder Wertpapieren richten (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 05.11.2013: BGH XI ZR 13/13).

Dazu würden z. B. der Dr. Seibold Capital GmbH überlassene Gelder von Anlegern gehören, die vom Institut rechtswidrig nicht für Wertpapiergeschäfte verwendet worden wären und von diesem nicht mehr herausgegeben werden könnten.

Dies dürfte jedoch regelmäßig nicht vorliegen, da die Anleger - soweit bislang ersichtlich - ihre zur Vermögensverwaltung durch die Dr. Seibold Capital GmbH bestimmten Gelder direkt an die konto- / depotführenden Banken (z. B. DAB Bank AG, B. Metzler seel. Sohn & Co., Augsburger Aktienbank AG oder V-Bank AG) überwiesen haben.

Sind die Gelder der Anleger auf deren Konten / Depots bei den Banken gelangt und sodann vertragsgemäß von der Dr. Seibold Capital GmbH für Wertpapiertransaktionen verwendet worden, so kann keine Entschädigung für Mittel geleistet werden, die in Ausführung des Auftrags – hier: der Vermögensverwaltung – durch Verluste oder vereinbarte Gebühren verbraucht worden sind.

Hinweis: Allgemeine Fragen zur Anlegerentschädigung finden Sie unter der Rubrik "Informationen für Anleger" (hier klicken)


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